Neues Notfallsystem aus Kärnten

Bericht des ORF-Kärnten über das ilogs-Notfallsystem MEDEA.

Neues Notfallsystem aus Kärnten
Eine Klagenfurter Firma hat ein neues Informationssystem für Notärzte und Spitäler entwickelt, das die Versorgung von Notfallpatienten beschleunigt. In Wien und Graz ist es bereits im Einsatz, in Kärnten wird noch verhandelt.

Lückenlose Informationskette
"Medea" heißt das System, das eine durchgängige Informationskette von der Alarmierung beim Roten Kreuz bis zur Abrechnung bei der Krankenkasse ermöglicht. Die Software wurde von der Klagenfurter Firma ilogs entwickelt

Datenerfassung direkt am Notfallort
In das Programm werden alle medizinischen Daten gleich an jenem Ort, an dem der Notfall eingetreten ist, eingegeben. So werden zum Beispiel neben den persönlichen Daten des Patienten auch Symptome, Medikation und alle Erstmaßnahmen, die gesetzt wurden, erfasst.

Dafür ist der Notarzt mit einem besonders robusten Laptop ausgerüstet, der bei allen Rettungseinsätzen dabei ist. Das Gerät kann sogar ins Wasser fallen, ohne Schaden zu nehmen und verträgt auch große Erschütterungen.

Benutzerfreundlichkeit als zentrales Element
Die Herausforderung war, komplizierte Technologie benutzerfreundlich zu machen, sagte Projektleiter Franz Waldher.

"Wenn man so ein System entwickelt, ist es sehr wichtig, dass man dem Notarzt eine sehr einfache Möglichkeit gibt, Daten zu dokumentieren. Diese müssen dann auf einem sicheren, zuverlässigen Weg ins Krankenhaus gelangen", so der Experte.

Franz Waldher

Für Qualitätskontrolle der Ärzte entscheidend
Wurden alle Daten in das Informationssystem eingegeben, werden sie noch am Einsatzort an das Zielkrankenhaus gesendet. Wenn der Patient dort ankommt, wissen Ärzte und Schwestern bereits alles über den Notfall und sind für die weitere Behandlung optimal vorbereitet.

"Die ganze Datenaufnahme ist für die Qualitätskontrolle der Ärzte sehr wichtig, weil wir dadurch nachverfolgen können, was mit dem Patienten bisher passiert ist und wie es mit ihm weitergeht. Die aufgenommenen Daten können im Krankenhaus weiterverarbeitet werden. Schließlich können die Krankenkassen dann durch die E-Card die Daten für die Verrechnung übernehmen. Der Verwaltungsablauf wird dadurch wesentlich erleichtert."

Notarzt Dieter Kopper

Erfolgreiche Anwendung in Wien und Graz
Bei einer Gegenrechnung von Anschaffungskosten und Lebensdauer kostet das System etwa zehn Euro pro Einsatz, sagen die Entwickler.

Bei der Wiener Rettung wird das System rund 800 Mal pro Tag verwendet. Auch in Graz ist es seit einem Jahr erfolgreich im Einsatz. In Kärnten wird über die Anschaffung noch verhandelt.

Weitere Pressemeldungen

Pflege braucht Digitalisierung

Ein Videobeitrag des ORF zu den Vorteilen der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegebereich. Der informative Clip zeigt die JAMES Station, das seniorenfreundliche Tablet und die neue JAMES Sicherheitsuhr B6. "Seit Anfang Juni wollen wir Ihnen die große Vielfalt der Digitalisierung näher zu bringen. Diese Innovationen werden von vielen Menschen begrüßt, aber auch mit Vorsicht […]

JAMES Station Trailer

Ein Video-Trailer unseres belgischen Vertiebspartners Distrac Group über die JAMES Station, dem altersfreundlichen Tablet. Die JAMES Station bildet das Herzstück der JAMES TeleCare-Familie und besteht aus einem hochwertigen Tablet mit Ladestation und integriertem Lautsprecher. das Tablet wirkt sozialer Isolation im Alter entgegen und orientiert sich an den JAMES-Kernbereichen SICHERHEIT, GESUNDHEIT und GEMEINSCHAFT. Der niederländische Trailer […]

Notfalluhr für Senioren ist weltweit im Einsatz

Bericht der Kärntner Wirtschaft über die JAMES Sicherheitsuhren 12.06.2020 Sie rufen auf Knopfdruck Hilfe und überwachen Gesundheitswerte: Die Produkte der ilogs Healthcare GmbH sollen älteren Menschen so lange wie möglich das Leben in ihren eigenen vier Wänden ermöglichen. Angelika Dobernig Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, Kontakt zu halten – ohne persönlich in […]

AAL-UNTERSTÜTZUNG IN DER CORONA-KRISE: ILOGS HEALTHCARE

Bericht der AAL Austria über die JAMES Station in Zeiten von COVID-19. 19.05.2020 Mit digitaler Assistenz gegen soziale Vereinsamung bei älteren Menschen Mehr und mehr ältere Menschen leben allein zu Hause und sind dadurch in Bezug auf Sicherheit (Sturz, etc.) aber auch reduzierter sozialer Kontakte besonders zu unterstützen. Hinzu kommt eine gewisse Angst im Umgang […]

Gegen die Einsamkeit Videochat im Pflegeheim: Besuche ab Montag erlaubt

Bericht der Kronen Zeitung über den Einsatz der JAMES Station in Kärntner Pflegeheimen. 01.05.2020 07:36 Gerade in den vergangenen Wochen hatte die ältere Generation mit Einsamkeit schwer zu kämpfen. In den Pflegeheimen und Seniorenresidenzen gab es Besuchsverbot von den Angehörigen. Das wird ab Montag gelockert. Gegen Voranmeldungen dürfen wieder Eltern und Großeltern besucht werden. Wenn […]

Nur ein KNOPFDRUCK im Notfall

Die aktuelle Aprilausgabe der Oberösterreicherin featured einen informativen Artikel über die JAMES Sicherheitsuhr und ihre Verwendung in akuten Anwendungsfällen. Nicole Madlmayr, April 2020 Es sieht aus wie eine Smartwach, kann allerdings viel mehr. Mit dem Armbandfon kann man auch telefonieren und über einen Notfallknopf rasch anfordern. Wenn die betagte Mutter allein in einem Haus wohnt […]

Uhr von ilogs – "James" tickt für rasche Hilfe in der Pflege

Ein informativer Bericht der Kleinen Zeitung über die JAMES Sicherheitsuhr. Livia Steiner, 13.07.2019 Das Kärntner Unternehmen "ilogs" hat ein neues Software-Produkt entwickelt: Eine Sicherheitsuhr mit dem integrierten E-Health-System "JAMES" zur Betreuung von älteren Menschen. Die Hauptfunktion dieser Uhr ist es, im Notfall ein Signal zu senden, damit so schnell wie möglich Hilfe kommt. Der Notfallkontakt […]

Forschung aus Kärnten - FH "Senioren nehmen die Kontrolle selbst in die Hand"

Neue Technologien ermöglichen es älteren Menschen, ihre Gesundheit zu überwachen. Die FH Kärnten leitet dazu Tests. Kleine Zeitung, 01.12.2018 Blutdruckwerte, Gewicht, Blutzuckerspiegel, Herzfrequenz. Die sogenannten „Vitalparameter“, die man im Alter regelmäßig überwachen sollte, sind nicht leicht zu überblicken. Gerade chronisch kranke ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, ihre „Werte“ im Griff zu haben. Technologie kann […]

Technologiestandort Kärnten: Innovative mobile IT-Lösungen aus Klagenfurt

ILOGS, der IT-Spezialist aus Kärnten: Im Zuge eines Betriebsbesuchs nahm der hemalige LR Dobernig die Software-Lösungen der Firma genauer unter die Lupe. Der Artikel ist online frei verfügbar. LR Dobernig besuchte mehrere Technologiefirmen – Wichtige Arbeitsplätze für Technologiestandort Kärnten. Bei einem Betriebsbesuch machte sich Technologiereferent LR Harald Dobernig einen Überblick über die innovativen mobilen IT-Lösungen, […]

Neues Notfallsystem aus Kärnten

Bericht des ORF-Kärnten über das ilogs-Notfallsystem MEDEA. Neues Notfallsystem aus KärntenEine Klagenfurter Firma hat ein neues Informationssystem für Notärzte und Spitäler entwickelt, das die Versorgung von Notfallpatienten beschleunigt. In Wien und Graz ist es bereits im Einsatz, in Kärnten wird noch verhandelt. Lückenlose Informationskette"Medea" heißt das System, das eine durchgängige Informationskette von der Alarmierung beim […]

© 2020 ilogs healthcare GmbH